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Die Geschichte von Adidas, Jako und Nike

Bei der Marke Adidas handelt es sich um einen Sportartikel-Hersteller aus Deutschland, das seinen Unternehmenssitz im fränkischen Herzogenaurach hat. Neben Nike ist Adidas der weltweit größte Sportartikel-Hersteller. Adidas ist auch bereist seit dem Jahr 1995 im Deutschen Aktienindex notiert.

Die Erfolgsgeschichte von Adidas beginnt schon in den 1920er Jahren als die beiden Brüder Dassler zu Hause in der Waschküche ihrer Mama Turnschuhe anfertigten, die bestmöglich an den Fuß jeden Sportlers angepasst waren. Die beiden Brüder hatten aber stets Auseinandersetzungen, so dass Adolf Dassler allein 1949 die heutige Adidas GmbH gründete.
Der Name Adidas ist durch die Kombination seines Spitznamens „Adi“ und den Anfangsbuchstaben seines Nachnamens. Sein Bruder arbeitet anfangs in der Geschäftsführung von Adidas mit, bis ihm aber gekündigt wurde, da er regelmäßig heimlich auf Kosten der Firma in den Urlaub fuhr. Danach zankten sich die beiden Brüder um die Frage, wer von ihnen im Endeffekt den Schraubstollen erfunden hat, bis zu dem Zeitpunkt als Adolf Dassler diese Erfindung endgültig optimieren konnte.

Dadurch, dass die deutsche Fußballmannschaft zur Weltmeisterschaft 1954 in Bern Schuhe von Adidas trug, wurde die Marke weltweit bekannt. Anfangs stellte Adidas vor allem alle möglichen Sportschuhe her. Später nahm Adidas dann Sportartikel – anfänglich Fußbälle – und anschließend gemeinsam mit einem französischen Textilunternehmen auch Sportbekleidung ins Sortiment auf.
Nachdem Dassler 1978 starb, wurde das Unternehmen von seiner Familie weitergeführt bis es 1980 in wirtschaftliche Nöte geriet. In den nachfolgenden Jahren kauften vor allem französische Unternehmen Anteile des Unternehmens bis sich Adidas 2006 mit seinem Konkurrenten Reebok zusammenschloss, um den Weltmarktführer Nike näherzukommen, was sich im Nachhinein als schwieriger herausgestellt hat als anfangs angenommen.

Das bekannte Markenzeichen von Adidas sind die drei Streifen sowie das Logo mit den drei Blättern, welches symbolisch für den Olympischen Geist steht, der die drei Kontinentalplatten mit einander vereint.

Die Firma Jako war anfangs ein kleines Unternehmen – einst ein Herrenausstatter – bei Würzburg bevor es zu einem der größten Hersteller unter anderem von Fußballtrikots wurde.
Das Erstaunliche an dieser Erfolgsgeschichte ist, dass ein junges Unternehmen innerhalb von ca. zehn Jahren den Aufstieg zum anerkannten Hersteller hochwertiger Sport- und Freizeitbekleidung geschafft hat, ohne Pressesprecher, ohne Werbeslogan, ohne Image usw.
Jako ist eben bekannt und erfolgreich geworden, in dem es „nur“ Fußballtrikots verkauft.
In den 1990er Jahren war Jako nur bekannt durch deutsche Amateurmannschaften sowie durch viele Nachwuchsmannschaften, erst im Jahr 1999 wurden auch Vereine aus der Ersten Bundesliga auf Jako aufmerksam, als Energie Cottbus aufstieg. Die Hochglanztrikots von Jako sind beinahe vollständig aus Polyester mit zwei schmalen Streifen auf den Armen.
Das Geheimnis von Jakos Erfolg liegt darin, dass sich Jako vor allem um die deutschen Dorfvereine bemüht. Jako hat sich eben vorgenommen, nicht wie Adidas oder Nike den amerikanischen oder internationalen Markt zu erobern, sondern, die deutschen Vereine, vor allem die der Orts- und Kreisvereine, mit Trikots auszustatten. Der Inhaber von Jako hat als Strategie erst verkaufen, dann sponsern. Erst zwölf Jahre nach der Gründung des Unternehmens hat sich Jako alleine ein Logo zugelegt, welches aus zwei geschwungenen, übereinander gelegte Dreiecke in Türkis besteht.

Das Unternehmen Nike wurde 1972 gegründet und ist ein US-amerikanischer Sportartikel-Hersteller, der weltweit erfolgreich tätig ist. Anfangs wurden nur Sportschuhe produziert.
Nike war schon früh bemüht, Bindungen an berühmte und erfolgreiche Sportler zu knüpfen, deshalb stattet Nike Steve Prefontaine aus, weil dieser den vierten Platz bei den 5000-m Lauf bei den Olympischen Spielen 1972 gewann.
Seit 1989 konnte Nike die weltweit führende Position als Anbieter von Sportartikeln erreichen und diese bis heute gegen alle Konkurrenten behaupten. Nike spezialisierte sich weiterhin darauf Sportler auszustatten, so konnte Nike beispielweise 1994 die brasilianische Fußballweltmeister, den Basketballstar Michael Jordon, 1996 Tiger Woods und auch den mehrmaligen Tour de France Gewinner Lance Armstrong verpflichten.
2005 setzt sich Nike gezielt gegen Rassismus ein und startet seine Kampagne „Stand up, Speak up“, um sich für mehr Akzeptanz sowie Toleranz in den Fußballstadien Europas einzusetzen. Der Nike-Haken, das Logo von Nike, ist eines der bekanntesten Markenzeichen weltweit.